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Datum:  24.09.2013 16:47:23

Sommer ade!

postimage


Was die Zeitumstellung mit uns macht


Die Tage werden kürzer, die Abende länger – bald löst der Winter den Herbst endgültig ab. Und jedes Jahr neu weiß keiner außer der eigenen Mutter, wann die Zeitumstellung von Sommerzeit (MESZ) auf Winterzeit (Normalzeit, MEZ) stattfindet.

Die für uns relevante europaweite Zeitumstellung findet immer am letzten Oktoberwochenende statt; die Uhr wird dann von 3 Uhr auf 2 Uhr morgens zurückgestellt. Auch wenn die Geschichte der Sommerzeit lange vor ihrer offiziellen Einführung im Jahr 1980 immer wieder aus politischen und ökonomischen Gründen diskutiert wurde und genug Stoff für einen eigenen Blogbeitrag bietet, hat uns vor allem interessiert, was die Zeitumstellung (sowohl im Frühling als auch im Herbst) mit dem Organismus macht, und welche Auswirkungen sie auf unseren Schlaf haben kann.

„Mini-Jetlag“ - Wenn die innere Uhr verwirrt ist 

Laut einer Umfrage der DAK Gesundheit vom April diesen Jahres sind 70 % aller Deutschen für die Abschaffung der Sommerzeit – und das wahrscheinlich eher nicht, weil es einfach lästig ist, daran zu denken. Vielmehr haben fast jede dritte Frau (30 %) und immerhin 18 % aller Männer in den ersten 2 Wochen nach der Zeitumstellung mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Insbesondere der Organismus von alten Menschen, Säuglingen, Kindern und Kranken, die teilweise ohnehin unter Schlafstörungen leiden, passt sich langsamer an die Umstellung an.

Das hängt mit der sogenannten „inneren Uhr“ zusammen, die bei jedem unterschiedlich funktioniert. Den größten Einfluss auf diesen individuellen Rhythmus hat der Wechsel von Helligkeit und Dunkelheit. Ein Hormon, das vermehrt im Winter ausgeschieden wird, ist das „Schlafhormon“ Melatonin. Es macht müde und vermindert die allgemeine Aktivität. Im Winter wachen viele Menschen aufgrund der Zeitumstellung um eine Stunde nach hinten früher und noch im Dunkeln auf und sind abends auch früher müde. Im Frühjahr, wenn die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird, fehlt dann eine Stunde Schlaf und man muss noch im „Dunkelmodus“ aufstehen, ist hormonell aber noch gar nicht bereit. Auch wenn kein nachhaltig gesundheitsschädigender Effekt von MEZ zu MESZ und umgekehrt nachgewiesen werden kann, leiden in diesem Zeitraum viele Betroffene an einem oder mehreren Symptomen wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Schwankungen der Herzfrequenz, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Appetitlosigkeit und Verdauungsproblemen.

Vorbereitung ist alles!

Aber keine Sorge! Wir sind der unausweichlichen Zeitumstellung nicht schutzlos ausgeliefert. Die Forschung hat ein paar simple Vorkehrungen etabliert, mit denen sich jeder wappnen kann gegen diesen „Mini-Jetlag“. Sie gelten im übrigen auch ganz allgemein und machen sich gut in der Riege unserer Schlaftipps:  Neben dem Vermeiden von schwerem Essen, Koffein/Teein, (viel) Alkohol und aufregenden Filmen und Gesprächen am Abend sollte man in den ersten Tagen trotz starker Müdigkeit öfter mal an die frische Luft gehen.  Auch sollte man sich generell nicht überanstrengen in dieser Zeit – was nicht heißt, dass man das Hobby „Mittagsschlaf“ wieder entdecken sollte. Ganz wichtig ist es laut dem Psychotherapeuten Tilmann Müller auch, gerade in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung beim Zubettgehen und Aufstehen die gewohnten Uhrzeiten einzuhalten und keine Stunde herauf- oder herunter zu rechnen – auch wenn man so ggf. eine Stunde länger wach ist als gewohnt. Weitere Tipps und Tricks von Müller gibt es auch hier als Pdf.

Aber: wenn all diese Vorkehrungen keine Wirkung zeigen, und auch Entspannungstechniken, „Schäfchenzählen“ und die bekannte Riege an Kräutertees und –tropfen (v.a. Hopfen, Melisse und Baldrian) die genannten Symptome nicht mindern, kommt man nicht drum herum, einen Arzt aufzusuchen. Das ist nichts Ungewöhnliches: immerhin tun das im Schnitt bereits 10 % aller Betroffenen.